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E-Rechnungen ganzheitlich umsetzen – alle Prozesse vom Eingang bis zum Versand effizient digitalisieren

Wenn 2027 in Deutschland die Pflicht kommt, sollte der Prozess längst laufen.
E-Rechnungen ganzheitlich umsetzen – alle Prozesse vom Eingang bis zum Versand effizient digitalisieren

Rechnungen binden in Unternehmen Tag für Tag enorme Energie und finanzielle Ressourcen: Die rein manuelle Bearbeitung einer einzigen Papier- oder PDF-Rechnung schlägt laut Studien im Schnitt mit stolzen 10 bis 18 Euro zu Buche. Mit der Umstellung auf elektronische Rechnungsstellung ergibt sich für kleine und mittelständische Unternehmen also ein Einsparpotential von rund 13.500€. Wer das Thema E-Rechnung jedoch ausschließlich als lästige bürokratische Pflicht versteht, vergibt das größte Potenzial für diese drastische Effizienzsteigerung.

Denn der Handlungsdruck ist bereits Realität: Die deutsche Umsatzsteuer-Digitalisierung mit der Inlandspflicht für große Unternehmen läuft bereits seit 2025. Zudem macht die EU Ernst: Mit der ViDA-Initiative („VAT in the Digital Age“) werden ab 2030 elektronische Rechnungen und digitale Meldesysteme für grenzüberschreitende B2B-Transaktionen innerhalb der Europäischen Union verpflichtend. Wer glaubt, bis dahin ist noch reichlich Zeit, unterschätzt die Komplexität eines vollständigen E-Rechnungs-Prozesses.

Der Prozess beginnt vor der eigentlichen Rechnung

Was bedeutet „E-Rechnung“ eigentlich konkret? Jenseits des bloßen PDF-Austauschs per E-Mail ist eine echte E-Rechnung im Sinne der EN 16931-Norm ein strukturiertes Datendokument: maschinenlesbar, verarbeitbar, prüfbar. Formate wie XRechnung oder ZUGFeRD ab Version 2.1 erfüllen diesen Standard.

Ein häufiger Denkfehler: E-Rechnung wird als „technisches“ Austauschproblem behandelt. Tatsächlich ist es aber ein komplexes Prozessthema, das vor dem Eingang der Rechnung startet. Die Frage lautet: Über welchen Kanal wird die Rechnung überhaupt empfangen? Peppol, E-Mail-Postfach, Webportal, direkter System-zu-System-Transfer? In der Praxis treffen alle Kanäle gleichzeitig auf Unternehmen zu.

Wie lässt sich also der gesamte Prozess – vom Eingang der Rechnung bis zur revisionssicheren Ablage – so gestalten, dass er nicht nur compliant, sondern auch betrieblich effizient ist?

nscale eHub und nscale IM: Das perfekte Duo für den Rechnungsprozess

Für eine ganzheitliche digitale Rechnungsbearbeitung gibt es zwei spezialisierte Lösungen: nscale eHub und nscale Invoice Management (IM). Beide Tools übernehmen im Prozess klar definierte Aufgaben und arbeiten nahtlos Hand in Hand.

nscale eHub bildet die Grundlage für einen digitalen Rechnungsprozess. Als zentraler Eingangs- und Verarbeitungsknoten normalisiert er eingehende Rechnungsdaten unabhängig vom Übertragungsweg und -format. Eine XRechnung, die beispielsweise per Peppol eintrifft, wird formatkonform validiert, nach EN 16931 technisch geprüft und in das benötigte Zielformat konvertiert.

Direkt an dieser Schnittstelle setzt das nscale Invoice Management (IM) an. Während der eHub sich rein auf die technische Validierung und den standardisierten Austausch der E-Rechnungen konzentriert, übernimmt nscale IM die kaufmännische Weiterverarbeitung. nscale IM liest die Daten aus und verarbeitet darüber hinaus auch klassische, unstrukturierte Rechnungen – beispielsweise PDF-Dokumente aus E-Mail-Anhängen. All diese unterschiedlichen Belege werden im selben digitalen Prüfungs- und Freigabeprozess zusammengeführt, sodass für Unternehmen ein durchgängiger, einheitlicher Workflow entsteht.

Vom Datensatz zur kaufmännischen Entscheidung

Nach der technischen Validierung beginnt die sachliche und rechnerische Prüfung. nscale IM prüft automatisch, ob Mengen, Preise und Artikel mit der Bestellung im ERP-System übereinstimmen. Abweichungen landen gezielt bei den zuständigen Sachbearbeitenden oder Kostenstellen-Verantwortlichen. Nachrichten oder Rückfragen können dann innerhalb von nscale IM bearbeitet werden und sind somit ordnungsgemäß protokolliert.

Den gesamte Freigabeprozess selbst wird über konfigurierbare Workflows abgebildet. Eskalationsstufen, Vertretungsregelungen, Fristen und Genehmigungsschwellen lassen sich organisations- und abteilungsspezifisch modellieren – bis hin zur Übergabe an das Finanzbuchhaltungssystem. Der Workflow-Designer von nscale IM erlaubt hier eine erhebliche Tiefe der Individualisierung – ohne, dass jede Anpassung einen Entwicklerauftrag erfordert.

Intelligente Unterstützung durch Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz unterstützt das Rechnungswesen heute bereits an entscheidenden Stellen: So sorgt sie für eine zuverlässige Autokontierung und führt im Hintergrund automatisierte Plausibilisierungen sowie Anomalieerkennungen durch. Dies reduziert die manuelle Nacharbeit auf ein Minimum und maximiert die Quote der Dunkelverarbeitung, bei der fehlerfreie Rechnungen vollautomatisch und ohne Benutzereingriff direkt gebucht werden können.

Archivierung: Mehr als nur ein Speichervorgang

Die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) schreiben vor, dass elektronische Rechnungen unveränderbar, vollständig und jederzeit lesbar aufbewahrt werden müssen. Die Aufbewahrungsfrist beträgt acht Jahre. Für E-Rechnungen gilt darüber hinaus: Das strukturierte Originalformat muss erhalten bleiben. Eine Konvertierung in ein proprietäres Archivformat, das die ursprüngliche Maschinenlesbarkeit zerstört, wäre nicht zulässig.

nscale IM übernimmt auch parallel automatisch die korrekte Archivierung schon, wenn die Rechnung in den Workflow geht. Das Archivsystem ist nach den Anforderungen der GoBD und IDW PS 880 ausgelegt.

Rechtskonformer Versand von E-Rechnungen

Zum vollständigen End-to-End-Prozess gehört neben dem Rechnungseingang auch der sichere Rechnungsausgang. nscale eHub unterstützt Unternehmen beim rechtskonformen Versand von E-Rechnungen. Vorhandene Daten aus dem ERP-System werden automatisiert in standardisierte Formate konvertiert und über sichere Kommunikationskanäle wie das Peppol-Netzwerk direkt und verschlüsselt an die Empfänger übermittelt.

Integration statt Insellösung

Ein durchgängiger E-Rechnungs-Prozess ist mehr als Compliance. . Aber wer den gesamten Prozess – technischer Empfang, Formatvalidierung, sachliche Prüfung, Freigabe-Workflow, ERP-Integration, revisionssichere Archivierung – erstmals aufsetzen muss, der braucht Zeit: für Konzeption, Implementierung, Tests und die unvermeidliche organisatorische Veränderungsarbeit.

Zukünftige Anforderungen wie digitale Meldesysteme und elektronische Geschäftsprozesse verdeutlichen, dass Unternehmen künftig eine zentrale Plattform für den digitalen Datenaustausch benötigen. Der End-to-End-Ansatz mit nscale eHub und nscale IM adressiert genau diesen Bedarf: nicht als punktuelle technische Lösung für ein Formatproblem, sondern als durchgängiger Prozess, der regulatorische Anforderungen mit betrieblicher Effizienz verbindet. Der richtige Zeitpunkt zum Handeln ist nicht kurz vor der Deadline – sondern jetzt.

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